28. Mai 2026; Von: Sonja Fahr

Neuer Termin, neuer Titel: Schule umbauen im Gespräch

Einladung zur Online-Veranstaltungsreihe am 18. Juni 2026. Thema: „Unterricht ist aller Übel Anfang“ – Zeitgemäß lernen, Schule neu gestalten.

Investitionsprogramme wie Startchancen, Ganztagsausbau und das Sondervermögen für Infrastruktur bieten aktuelle Anlässe für Investitionen in unsere Bildungsinfrastruktur. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Schulen fit machen für die Zukunft? Darum geht es auch in unserer neuen digitalen Veranstaltungsreihe „Schule umbauen im Gespräch“, die unsere bisherigen Reihen Startchancen Säule I im Gespräch und SOS im Gespräch unter neuem Titel fortsetzt.

Dabei greifen wir ein breiteres Spektrum an Themen auf – von pädagogischen Fragen der Schulentwicklung bis hin zu ganz konkreten Herausforderungen des räumlichen Umbaus: Wie werden Pädagogik und Raum zusammen gedacht? Wie lassen sich bestehende Schulgebäude sinnvoll weiterentwickeln? Welche Potentiale bieten veränderte Brandschutzkonzepte oder eine angepasste Möblierung für den Bestand?

Die Veranstaltungsreihe schafft Raum für einen interdisziplinären Austausch zwischen Praxis, Planung, Verwaltung und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Impulse durch Expert*innen, die Vorstellung innovativer Ansätze sowie die Möglichkeit, voneinander zu lernen und sich auszutauschen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Ideen für die Schule von morgen weiterzudenken.

Erstes „Schule umbauen im Gespräch“ mit Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen

Bevor über räumliche Veränderungen von Schule gesprochen werden kann, müssen grundlegende pädagogische Fragestellungen beantwortet werden: Wie muss sich Lernen verändern, damit Kinder und Jugendliche verantwortungsvoll auf die Welt von heute und morgen vorbereitet sind? Was brauchen Schüler*innen wirklich? Wie lassen sich individuelle Kompetenzen fördern und gleichzeitig Wohlbefinden in Schule ermöglichen? Was bedeutet das für die Organisation von Schule?

Stefan Ruppaner, langjähriger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen, gibt in seinem Vortrag Einblicke in einen radikalen Perspektivwechsel auf Schule und Lernen. Anhand konkreter Erfahrungen zeigt er, wie sich Lernprozesse neu gestalten lassen. Seine These „Unterricht ist aller Übel Anfang“ steht dabei für die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels: weg vom traditionellen Unterricht, hin zu einer Lernkultur, die Selbstorganisation, Beziehung und Potenzialentfaltung in den Mittelpunkt stellt.

„Schule umbauen im Gespräch“

Mit unserer digitalen Veranstaltungsreihe bieten wir die Gelegenheit, mit unseren Projektleitungen aus den Disziplinen Pädagogik und Architektur und ausgewählten Expert*innen ins Gespräch zu kommen und Anregungen für die Umsetzung eines Schulumbaus u. a. im Rahmen des Ganztagsausbaus, des Startchancenprogramms oder einer Sanierung zu erhalten. Online via Webex und ohne Anmeldung:

  • Donnerstag, 18. Juni 2026 | 13:30-15:00 Uhr | „Unterricht ist aller Übel Anfang“ – Zeitgemäß lernen, Schule neu gestalten mit Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule in Wutöschingen 
    Der Zugangslink wird kurz vor der Veranstaltung an dieser Stelle ergänzt.

Die Veranstaltung richtet sich an Schulaufsichten, Schulträger, Bildungsbüros, Bauverwaltung, Ganztagsträger, Schulleitungen, Ganztagsleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter*innen, Architekt*innen und Schulentwicklungsbegleiter*innen.

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