Der Wettbewerb

Bereits im Jahr 2012 haben die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft sowie die Montag Stiftung Urbane Räume aus Anlass des Erscheinens des von ihnen herausgegebenen Handbuchs »Schulen planen und bauen. Grundlagen und Prozesse« einen bundesweiten Wettbewerb mit dem Titel »Pilotprojekte Schulen planen und bauen« ausgelobt. Fünf ausgewählte und prämierte Pilotprojekte wurden bei der professionellen Umsetzung und Begleitung der Phase Null unterstützt.

Der Erfolg dieses Wettbewerbs und die inhaltliche Weiterentwicklung des Themas »Pädagogische Architektur« haben die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft dazu veranlasst, im Jahr 2015 einen zweiten Wettbewerb auszuloben, der sich insbesondere der Verknüpfung von Raum und der heute gesellschaftlich geforderten und notwendigen Orientierung an inklusiven Grundsätzen widmet.

Ziel des Wettbewerbs »Pilotprojekte Inklusive Schulen planen und bauen« war es, fünf Träger für Schul(um-)bauprojekte zu finden, die speziell auf Inklusion ausgerichtete Schulentwicklungskonzepte räumlich umsetzen wollen. In der Sitzung der Auswahlkommission am 10. Mai 2016 konnten sich Projekte aus Frankfurt am Main (IGS Süd), Griesheim (Carlo-Mierendorff-Schule), Bielefeld (Städtische Gesamtschule Rosenhöhe), Gelsenkirchen (Glückaufschule) und Weimar (Staatliche Gemeinschaftsschule) durchsetzen. Die fünf Preisträger erhalten nun von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft eine professionelle Begleitung und Planung der Phase Null im Gegenwert von insgesamt 500.000 €.

Die Kommentare sind nicht mehr möglich